Über mich

Hallo, ich bin Andreas! Seit Anfang 2001 hab ich angefangen, mich mit Microcontroller-Programmierung zu beschäftigen. Seitdem hab ich eine Funkuhr und andere interessante Projekte realisiert. Bei solchen Aktionen lernt man am meisten! Und hätte ich seit Anfang an so eine Befehlsbeschreibung gehabt wie ich sie auf dieser Seite bereitstelle, es wäre doch einfacher gewesen....

Mein schulischer Werdegang beginnt in der Grundschule, und geht dann in der Hauptschule weiter. Nach der 8. Klasse und einem Praktikum als Radio- und Fernsehtechniker, bin ich in die 2-jährige Berufsfachschule Elektrotechnik gegangen. Dieser Weg ist sehr zu Empfehlen! Es dauert nicht länger als Realschule, man hat einen gleichwertigen Abschluss (mit Fachbezogenen Vorkenntnissen!) und kann obendrein noch auf eine Lehrzeitverkürzung hoffen. Dafür müssen natürlich die Noten stimmen.

Im Anschluss an die 2-jährige BFSE hab ich dann eine Ausbildung als Kommunikationselektroniker/ -Funktechnik bei BOSCH begonnen. Die Ausbildungdauer beträgt normalerweise 3 1/2 Jahre. Es bestand bei mir jedoch die Möglichkeit, das 2. Jahr zu überspringen. Zuerst war ich voll dagegen zu verkürzen, ich dachte, ich müsse dann nur noch dasitzen und den ganzen Tag pauken. Aber im Lehrjahr über mir war auch so ein Überspringer, der hat mich dann auch überzeugt. Und die Entscheidung für die Lehrzeitverkürzung habe ich keine Sekunde bereut!! Wer die Möglichkeit und die Lernbereitschaft mitbringt, sollte sich soeine Gelegenheit nicht entgehen lassen!

Ich hatte das Glück, in der Zeit wo die anderen in verschiedene Abteilungen versetzt waren, quasi Solounterricht zu geniesen! Da kann man sich seine Zeit selber einteilen, es geht schnell voran und der Lernerfolg ist enorm. (Man kommt auch nicht in Versuchung, zu tratschen anzufangen...)

Die Zwischenprüfung war ich noch mit meinem "alten" Lehrjahr zusammen. Dann wurde es ernst. Der richtig wichtige Kurs "Funktechnik" begann und zog sich über ca. 10 Wochen. Da wurde das meiste Prüfungswissen vermittelt!

Zwischendrin gab es dann noch den Kurs "Microcontroller" über ca. 6 Wochen. Der hat es mir richtig angetan. Da hab ich auch 2 Wochen lang mein Projekt "Funkuhr" realisiert!

So, und der Rest der Ausbildung bestand aus Prüfungsvorbereitung und Prüfungen.

Zuerst die Theoretische: Da wird in der Schule in den Fächern Technologie, Schaltungstechnik/Funktionsanalyse, Mathematik, Deusch, Wirtschaftskunde und Gemeinschaftskunde eine Prüfung abgelegt. Das haben alle geschafft, mit meist recht gutem Ergebnis.

Dann die Praktische: Sie besteht aus 3 Tagen:
1. Tag: Löten von 2 Euro-Karten großen Platinen. Auf einer war ein Teil als Lochraster ausgeführt. Da mussten wir uns das Layout selber aus den Fingern saugen. Nach dem Löten dann die Frontplattenverdrahtung mit normaler Litze und mit HF-Leitung (würg!). Am Ende dann noch die Inbetriebnahme und bei Bedarf noch die Fehlersuche, falls man beim Löten Mist gebaut hat.
2. Tag: Arbeitsprobe 1 und 2, das ist eine Analogmessung und eine Digitalmessung, jeweils mit Planungsphase, bei der vor der Messung bestimmt wird, wie man vorgeht.
3. Tag: Arbeitsprobe 3 und 4, zuerst Arbeitsprobe 3 als Fehlersuche aus einer von 4 Schaltungen. Geht eigentlich, wenn man vorher die Schaltungen richtig intensiv durchgearbeitet hat und sich gegenseitig Fehler eingebaut hat. Arbeitsprobe 4 ist die Inbetriebnahme des letztjährigen Stückes. Also relativ einfach.
Von meinem Lehrjahr haben es ALLE geschafft!! Nur ein Kollege einer anderen Firma, der auch mit in der Berufsschule war, ist durchgefallen! Die haben dort fast keine Prüfungsvorbereitung gemacht. Bringt echt enorm viel, die Vorbereitung....

So, jetzt bin ich Facharbeiter.

*UPDATE*

Von Februar bis August 2002 hab ich dann bei Marconi in Backnang gearbeitet und einiges an Entwicklungs- und Projekt-Erfahrung gesammelt.

Im Anschluss daran dann das 1-jährige BK in Stuttgart an der TO. Dieses Jahr hat mir enorm viel gebracht. Am Ende stand die Fachhochschulreife, die mir ein Studium an einer Fachhochschule ermöglicht. Dann kam mir noch der Zivildienst dazwischen, den ich ab November 2003 angefangen habe, abzuleisten. Und das in NRW. Dort wohnt meine ("Jetzt-Ex")-Freundin... Aber nich so wild. Es gefällt mir dort und auch der Zivildienst macht mir Spaß...

Dennoch möchte ich ab September 2004 dann an der Fachhochschule Reutlingen den Bachelor-Studiengang Mechatronik belegen. Die Bewerbung dazu ist schon raus. Ende Januar weiß ich dann Bescheid, ob ich angenommen bin oder nich...

So siehts aus...